English | Español | Deutsch | Japanese  
Mittwoch, September 8, 2010
 

Home | Neuigkeiten | Galapagos and Ecuador Spotlight

Antisana Ecological Reserve


Request information

Antisana Ecological Reserve

 Eingebettet in das gleichnamige Naturschutzgebiet ragt der Antisana, Ecuadors vierthöchster Vulkan, aus der östlichen Andenkordillere. Erliegt etwa 60 km – oder anderthalb bequeme Autostunden – südöstlich der Hauptstadt Quito und ist die Heimat des hoch über den eindrucksvollen Andengipfeln Ecuadors kreisenden Kondors.

Weit schweift der Blick über zerklüftete Bergspitzen, Schnee und Gletscher oder das baumlose Páramo-Ödland; über die gewaltigen Lavafelder des Antisana-Ausbruchs von 1760, den Micacocha-See, muntere Bergbäche und die mannigfaltige Vogelwelt. 1993 zum Schutz der endemischen Flora und Fauna gegründet, bildet das 1.200 km² große Antisana-Naturschutzgebiet ein Refugium für Vögel wie den gefährdeten Kondor, Schwarzzügel-Ibisse, Streifenkarakaras (von den Einheimischen Curiquingue genannt), Andenmöwen, Andenenten, Weißstirn-Spitzschnäbel und Andenkiebitze. Unterwegs werden Stops eingelegt, so zum Beispiel an einer jäh aufragenden Steilwand, in der Kondore brüten und andere Vögel zu beobachten sind. Oberhalb der Baumgrenze ab etwa 3.500 m Höhe wachsen zählebige Flechten, Wildblumen, Kissenmoose und Gräser im windumtosten Páramo.

Tier- und Pflanzenwelt sind hervorragend an die extremen Bedingungen angepaßt, die hier ständig herrschen: geringe Niederschlagsmengen, niedrige Temperaturen und anhaltend stürmische Winde. Die kräftigen Winde sind auch der Grund dafür, daß in diesem Lebensraum nichts höher wächst als Gräser und bodennah wachsende Sukkulenten. Selbst robuste Hochlandgehölze findet man hier nur in windgeschützten Felsspalten und Bachbetten. Pflanzen dieses Ökosystems werden von Käfern und Vögeln bestäubt, da sich die meisten Insekten im starken Wind nicht halten können.

Das Antisana-Naturschutzgebiet liegt an den Ausläufern des gletscherbedeckten Antisana-Gipfels (5.758 m) in den Provinzen Pichincha und Napo. Das Reservat ist in Privatbesitz und wird mit dem Ziel betrieben, die ursprüngliche Flora und Fauna des andinen Páramos zu erhalten. Es erstreckt sich in Höhen von 1.400 bis 5.758 Metern über dem Meeresspiegel.

Metropolitan Touring bietet diesen ganztägigen Ausflug (inkl. Mittagessen) täglich an. Es empfiehlt sich, warme, in mehreren Lagen übereinander zu tragende Kleidungsstücke mitzunehmen, darüber hinaus Regenumhang, Kopfbedeckung, gutes Schuhwerk, Sonnenbrille, Sonnenblocker, Kamera und Fernglas. 

 

Information Preis pro Person (USD)
Zugehöriger Inhalt
Zeigen | Druckerfreundliche | Bookmark and Share