English | Español | Deutsch | Japanese  
Mittwoch, September 8, 2010
 

Home | Neuigkeiten | Galapagos and Ecuador Spotlight

Jahrestag von Charles Darwins Ankunft im Galapagos-Archipel und Würdigung „seiner“ Darwinfinken


Request information

Jahrestag von Charles Darwins Ankunft im Galapagos-Archipel und Würdigung „seiner“ Darwinfinken

Charles Darwin stellte eine revolutionäre Theorie auf, die unseren Blick auf das Leben selbst veränderte, weil sie unsere Herkunft und die bis dahin angenommenen Vorstellungen über den Ursprung des Lebens infrage stellte. Man wird bei einem Galapagos-Aufenthalt zwar nicht die Evolution am Werke sehen, wohl aber die Kräfte erleben, die den natürlichen Anpassungsprozeß vorantreiben. Bildlich gesprochen: Man sieht alle für den Autobau nötigen Teile vor sich, nur nicht das Auto. Faktoren wie Geologie, Wetter, Überlebenschancen und mehr wird man hier hautnah miterleben. Und mit den dazugehörigen Umwelt- und Naturerklärungen unserer Führer gewinnt man daraus ein überaus anschauliches Gesamtbild. Vorträge, Aushänge und Durchsagen verdeutlichen die enorme Tragweite von Charles Darwins Reise auf der Beagle. Aus evolutionärer und revolutionärer Perspektive war es im  vergangenen September und Oktober ganz besonders interessant, die Inseln zu bereisen – zum 172. Jahrestag von Charles Darwins Aufenthalt auf den Galapagosinseln.

Zu den wahrscheinlich am wenigsten beachteten Vögeln im Galapagos-Archipel zählen ausgerechnet die berühmten Darwinfinken. Die etwa sperlingsgroßen Tiere kommen auf zwei Inselgruppen vor, auf den Galapagosinseln (Ecuador) und auf der zu Costa Rica gehörenden Cocos-Insel. Korrekterweise müßte man also von Galapagos-Finken sprechen, wenn man von der auf Galapagos beheimateten Gruppe von Vögeln spricht. Schließlich sind sie alle endemisch und in ihrem geographischen Verbreitungsgebiet auf Galapagos beschränkt. Auf der Cocos-Insel kommt nur eine einzige Art vor, der sogenannte Cocos-Fink. Insgesamt umfaßt diese einzigartige Finkengruppe 14 Arten (einige wissenschaftliche Studien gehen sogar von 15 Arten aus).

Finkenbeobachtungen auf den Galapagosinseln kann zur echten Herausforderung werden. Deshalb gehört ein ordentlicher Feldstecher ins Galapagosgepäck, um korrekte Vogelbestimmungen vornehmen oder wenigstens bestimmte körperliche Merkmale besser unterscheiden zu können. Merkmale wie Schnabellänge, Gefieder, Größe etc. lassen sich mit einem Fernglas leichter ausmachen – kurz, das Naturerlebnis profitiert davon. Gute Dienste leisten Fernstecher mit einer Optik von 7 x 26, die zudem bequem zu tragen sind. Natürlich bieten Modelle der 8x-, 9x- oder 10x-Klasse stärkere Vergrößerungen der Beobachtungsobjekte. Mit der Zunahme an Fernglas-Modellen wurden die einzelnen Exemplare größer und schwerer. Den Nutzen von Ferngläsern vergleichen wir gern mit dem von Tauchanzügen; man kommt ohne sie aus, doch mit ihnen hat man einfach mehr vom Erlebnis Galapagos: Für die Beobachtung von Darwinfinken gibt es nicht die richtige Jahreszeit, aber das richtige Fernglas. 

Information Preis pro Person (USD)
Zugehöriger Inhalt
Zeigen | Druckerfreundliche | Bookmark and Share