Übergangsmonate auf den Galapagosinseln läuten die warme Jahreszeit ein
Auf Galapagos zeigen die ersten klimatischen Änderungen den Wechsel zur warmen Jahreszeit an. Ende November spürten wir das stetige Nachlassen des Südostpassats und daß die Wassertemperatur innerhalb von vier Wochen um 1,5° C anstieg. Momentan ist es morgens bedeckt, heitert aber wenig später auf mit klarem Himmel und frischer Brise. Die Nächte sind noch immer ein wenig frisch, doch auch sie werden Richtung Jahresende hin zunehmend wärmer.
Von diesem Wetterwechsel profitieren nicht nur Sonnenanbeter, sondern auch die hiesige Tierwelt. So haben beispielsweise Darwinfinken mit der Balz begonnen. Ausgelöst werden solche Verhaltensänderungen jedoch durch erste Regenfälle und der damit einhergehenden höheren Luftfeuchtigkeit. Derweil fangen die Pflanzen an zu blühen, was wiederum zahlreiche Insekten zur Fortpflanzung ermuntert. Pflanzen und Insekten sind Nahrung für Tiere wie Landleguane, Lavaechsen u.a. Auf diese Weise ist Galapagos immer in Bewegung, hier regiert der Wandel und bestimmt den Fortbestand des Lebens. Unterdessen haben die meisten Seevögel ihre Balzmerkmale abgelegt und warten auf den Zustrom kühlerer, nährstoffreicher Meeresströme.

Lassen Sie uns ein wenig in die Zukunft blicken: Die Inseln werden immer grüner und üppiger, die Wassertemperatur steigt auf fast 25° C – und mitten drin tummelt sich eine Pinguinart! Wo sonst auf der Welt ist so etwas möglich? Natürlich werden unsere Gäste die Meereswelt ausführlich kennenlernen, in der der einzige Tropenpinguin zuhause ist.
Die Inseln werden ganz außergewöhnliche Tage bereithalten, Tage voll einzigartiger Erlebnisse und unvergeßlicher Erinnerungen. Wie wir alle wissen, gibt es keine bessere Zeit für einen Besuch als diese Monate, und dennoch bleibt die Übergangszeit ein Schlüssel zum Verständnis der erstaunlichen Natur dieser ozeanischen Inselgruppe.