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Sonntag, September 5, 2010
 

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 BALTRA (South Seymour)

Die Insel war von 1941 bis 1948 Luftwaffenstützpunkt der USA. Heute ist sie Hoheitsgelände des ecuadorianischen Militärs. Ihr Flughafen ist der bedeutendste Ankunfts- und Abflugsort vom und zum Festland. Der Hafen liegt etwa 5 Minuten vom Flughafen entfernt. Sollte Ihre Reise in Puerto Ayora beginnen, geht es per Bus zum Itabaca Channel, dann auf der Fähre hinüber nach Santa Cruz und weiter auf landschaftlich reizvoller Strecke bergauf und bergab nach Süden. Die unterschiedlichen Vegetationsstufen sind eine schöne Einstimmung, Ihre Galápagos-Expedition zu beginnen.

 

BARTOLOMÉ

Ihr "Pinnacle Rock" macht die kleine Insel zur wahrscheinlich meistfotografierten der Inselgruppe. Klettern Sie über die Holztreppen hinauf zum Gipfel, um den atemberaubenden Rundumblick zu genießen. Hier kann man alle möglichen Lavaformen und andere vulkanische Erscheinungen studieren; gilt die Insel als „offenes Lehrbuch der Geologie". Seelöwen und Pinguine (in tropischen Gewässern!) kann man rund um den Pinnacle Rock antreffen. Es gibt einen herrlichen Sandstrand mit schönen Bade- und Schnorchelmöglichkeiten.

 

FERNANDINA

Sie ist die jüngste und - nicht verwunderlich - vulkanisch aktivste Insel der Galápagos-Gruppe. Landungspunkt ist die Punta Espinoza. Hunderte Meerechsen sonnen sich auf den schwarzen Lavafelsen.Erleben Sie Kormorane, Pinguine, Pelikane und Seelöwen.Sehen Sie ausserdem Mangrovenbestände entlang der Küste. Die Wanderwege führen durch die verschiedensten Lavaströme, deren erkaltete Formen auf ganz eigene Weise faszinieren. Nur wenige der umliegenden Gesteine sind älter als 400 Jahre. Fernandinas gewaltiger Schildvulkan hinterlässt bei wohl jedem Besucher einen tiefen Eindruck.

 

ESPAÑOLA (Hood)

Gardner Bay: Willkommen am Paradiesstrand! Hier tummelt man sich am leuchtendweißen Sandstrand mit Seelöwen und Spottdrosseln. Schwimmen und schnorcheln ist hier und an den kleinen vorgelagerten Eilanden ein besonderes Vergnügen. Türkisfarbenes Wasser in allen Abstufungen von grün und blau - auch ein Paradies für Landschaftsfotografen!
Punta Suárez: Wanderung über Lavafelsen auf einem Pfad, der gesprenkelt ist mit den Nestern der Blaufuß- und Maskentölpel. Ihr weiterer Weg führt sie zu den Meerechsen (eine endemische Form), der einzigen Kolonie der seltenen Galápagos-Albatrosse sowie dem berühmten "blow hole". Zudem gibt es Seelöwen, Galápagos-Tauben und drei Darwinfinken-Arten zu sehen.

 

FLOREANA

Post Office Bay: Hier sehen Sie das berühmteste Postfach der Welt; einst von den Walfängern aufgestellt. Bootstour zur kleinen Insel Lobería mit ihrer Seelöwen-Kolonie. Pinguine sind gelegentlich ebenfalls zu sehen.
Punta Cormorán: Olivgrüner Strand und Flamingos in einer abgelegenen Lagune. Nach einem kurzen Weg erreicht man einen schönen weißen Strand, wo Meeresschildkröten ihre Eier ablegen (Dezember bis Mai). Am Strand finden sie hervorragende Schnorchelgründe vor. An den vorgelagerten Felsinselchen gibt es Champion und Teufelskrone. Das wahrscheinlich beste Revier, um zusammen mit Seelöwen im Wasser zu sein.

 

ISABELA (englisch auch: ALBEMARLE)

Die größte Insel des Archipels wuchs aus sechs großen Schildvulkanen zusammen.

Tagus Cove ist ein natürlicher Hafen, an dem Walfänger und Piraten die Namen ihrer Schiffe am Felsen verewigten. Von dort geht es zu Fuß bergauf zum Darwin-See, einem Salzgewässer, von dessen Rand sich ihnen ein herrlicher Ausblick bietet. Bei einer Schlauchbootfahrt entlang der Küste können sie Pinguine, (flugunfähige) Kormorane, Tölpel, Pelikane und rote Klippenkrabben sehen.

Urbina Bay erstreckt sich an der zentralen Westküste Isabelas und liegt an den Ausläufern der Vulkane Alcedo und Darwin. Es handelt sich um einen
schwarzem Lavasandstrand. Zu den Höhepunkten zählen die großen und farbenfrohen Landleguane, die hier im Hinterland hervorragende Nistplätze und Schlupfwinkel finden. Eine gute Gelegenheit, Riesenschildkröten in freier Wildbahn zu sehen (ganzjährig; ihre Anzahl kann saisonabhängig schwanken). Entlang der felsigen Küste sind Sichtungen (flugunfähiger) Kormorane, Blaufußtölpel, Pinguine und großer Meerechsen möglich. Beeindruckend sind die 1954, von tektonischen Hebungen, übers Meer gedrückten Korallenbänke.

Punta Moreno liegt an der zentralen Südwestküste Isabelas. Spektakulärer Anblick der Vulkane Alcedo, Sierra Negra und Cerro Azul. Höhepunkte: gewaltige Lavaströme längst vergangener Eruptionen; einsame, völlig unberührte Landschaft; ein Bilderbuch an Pionierpflanzen; außerordentlich vielseitige und ungewöhnliche Trockenvegetation. Hauptanziehungspunkt ist ein Gelände mit kleinen Brackwasserteichen, die wie eine Oase Wattvögel anlocken; in der Saison auch Flamingos. Ideal zur Beobachtung der seltenen und sehr scheuen Teichhühner. Häufig zu sehen sind Fregattvögel, Pelikane und andere Seevögel, die sich im Brackwasser vom Salz reinigen.

Punta Vicente Roca wartet mit großartigen Landschaften entlang der westlichen Vulkane des Galapagos-Archipels auf Sie. Hier, an der Nordspitze der größten Insel, Isabela, finden sich die jüngsten geologischen Formen der Inselgruppe. Das Gebiet gehört zum Ecuador-Vulkan, der einen Blick auf den Kraterboden ermöglicht, nachdem eine Hälfte seines Kessels im Meer versunken ist. Vorm Ankerplatz ragen Tuffsteinschichten eines Parasitärkraters, der sich an den Hängen seines „Wirts“ gebildet hat, hinauf. Intrusivgesteine, die senkrecht (Dikes) und waagerecht (Sills) durch vorhandene Gesteinsschichten drangen, sind Zeugnisse vulkanischer Aktivität, die noch gar nicht so lange her ist. Da es hier nirgends einen Landungsplatz gibt, wird der Ausflug zu einer Küstenexkursion, bei der die Naturführer die dramatische Geologie der Gegend anschaulich erläutern. Überraschungen hält die hiesige Tierwelt parat, denn kaum, dass man wenige Stunden zuvor den Äquator überquert hat, entdeckt man hier in den Tropen Delphine, Wale, Seelöwen, Seevögel, Meeresschildkröten und viele mehr. Wie das? Die Antwort findet sich im kalten, nährstoffreichen Cromwellstrom, einer Tiefseeströmung, die genau hier an der Vulkanbasis emporgelenkt wird. Das lockt zahlreiche hungrige Schnäbel an; darunter Braunpelikane, Blaufußtölpel, Noddiseeschwalben, Sturmtaucher und Galapagos-Pinguine, die einzigen Vertreter ihrer Gattung in den Tropen. Abhängig von den örtlichen Gegebenheiten (Strömung, Sichttiefe), ist auch ein Schnorchelausflug geplant.

 

SANTIAGO (englisch auch: JAMES)

Sie erreichen Sullivan Bay, ein Gebiet, das zuletzt 1897 vulkanische Aktivitäten zeigte. Herrliche Lavaformationen und interessante Schnorchelgründe, in denen maritime Pionierarten zu entdecken sein sollten.

In James Bay finden sie einen schwarzen Sandstrand vor. Beim Küstenspaziergang lässt sich eine Fülle meeresspezifischer Tierarten beobachten. Ganz besonders gut lassen sich hier Zugvögel ausmachen. Ausgezeichnete Schwimm- und Schnorchelmöglichkeiten.
Leichter Spaziergang – mit Beobachtung von Darwinfinken und Galápagos-Bussarden – zu schwarzen Lavafelsen, an denen eine Kolonie Galapagos-Seebären lebt.

 

RABIDA (englisch auch: JERVIS)

Hinter dem von Seelöwen belegten, roten Sandstrand der kleinen Insel liegt ein Flamingoteich. Pelikane und Tölpel brüten in der Umgebung. Neun Finkenarten hat man allein hier bestimmt.

 

NORTH SEYMOUR

Wie Baltra ist auch diese Insel Ergebnis einer tektonischen Hebung von ursprünglichem Meeresgrund. Die flache Insel ist mit Balsambäumen bewachsen, und man kann Kolonien der Blaufußtölpel, Gabelschwanzmöwen und Prachtfregattvögel beobachten. Auf der anderen Seite der Insel krachen die Wellen auf Felswände, und Seelöwen spielen in der Brandung.

 

SAN CRISTOBAL

Folgen Sie den Spuren von Charles Darwin, der hier erstmals Galapagos-Boden betrat. Zu den Besichtigungspunkten gehört das Galapagos-Informationszentrum in Puerto Baquerizo Moreno und das Felseneiland Isla Lobos. Für Gäste, die die einwöchige Erlebnistour gebucht haben, wird eine Wanderung ins Hochland arrangiert. Herrliche Motive für Landschaftsfotografie.

 

SANTA CRUZ

 

Academy Bay (Puerto Ayora): Hier liegt das Finch Bay Hotel und die Charles-Darwin-Forschungsstation. Riesenschildkröten kann man dort und auch (saisonal) im Hochland sehen, wo sie auf den Weiden der Farmen grasen. Im Hochland ist das Gebiet um die riesigen Einsturztrichter (Los Gemelos) hervorragend zur Vogelbeobachtung und dem Studium der Pflanzenwelt geeignet. Hier oben trifft man auch auf den Spechtfinken. Feuchte Bedingungen geben dem epiphyten-beladenen Lebensraum ein üppig grünes Aussehen. Besichtigung des Städtchens Puerto Ayora.

 

BARRINGTON (SANTA FE)

 

Machen Sie einen Spaziergang durch Opuntia Cacti und die Palo Santo Wälder. Sehen Sie Landleguane (einheimisch auf Barrington), Lava-Eidechsen und Seelöwen-Kolonien. Ausgezeichnete Schwimm- und Schnorchelmöglichkeiten.


PLAZA


Eine kleine Insel mit steiler Klippenküste und einer faszinierenden Pflanzen- und Tierwelt:

Seelöwen, Landleguane, Gabelschwanzmöwen, Opuntia Kakteen, und eine Vegetation, welche ihre Farben in den verschiedenen Jahreszeiten wechselt.

 

TOWER (GENOVESA)


Darwin Bay.- entstanden aus Kratereinsturz. Die Insel wird von ihren steilen Klippen dominiert. Sie wird die „Vogelinsel“ genannt da sie die Heimat tausender Fregattvögel, Rotfußtölpel, Seeschwalben, Lavamöwen, Tropenvögel, Tauben, Sturmvögel, und Darwinfinken ist.


Prinz Philip´s Spuren,- Wanderung auf Lavagestein. Der Palo Santo Wald – voller nistender Vögel.

Es bietet sich Ihnen eine gute Gelegenheit die einzigartige Kurzohreule zu sehen. Nazca-Tölpel, grossartige Fregattvögel, Rotfußtölpel und Fliegenfänger sind besonders charakteristisch für die Vogelwelt von Tower. Hier sind Sonnenuntergänge atemberauben.

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